1.870 Kilometer bis Madrid, 1.500 bis Barcelona: Spanien ist die am weitesten entfernte Station in unserem Netzwerk, meist mit Fahrerwechsel oder Doppelbesatzung unterwegs. Wegen dieser Distanz planen wir Spanien-Touren häufig mit einer Zwischenlagerstation, statt Standbau-Material am Stück durchzufahren – das reduziert das Risiko bei Verzögerungen unterwegs.
IFEMA Madrid und Fira de Barcelona
Unsere Haupteinsatzorte sind IFEMA Madrid und die Fira de Barcelona an den Standorten Montjuïc und Gran Via. Dort liefern wir unter anderem zum Mobile World Congress und zum Salón Internacional del Automóvil in Barcelona sowie zur FITUR in Madrid.
Weitere Standorte im Netzwerk
An der Ostküste liefern wir zur Feria Valencia in Valencia, im Baskenland zum BEC in Bilbao. Im Süden ergänzt die FIBES in Sevilla das Netz, in Aragonien liefern wir zur Feria de Zaragoza in Zaragoza.
30 bis 48 Stunden mit Zwischenstation
Spanien ist EU-Mitglied, der Warenverkehr aus Deutschland läuft zollfrei; die Herausforderung liegt allein in der Strecke. Ab Berlin kalkulieren wir 30 bis 48 Stunden Transitzeit. Bei zeitkritischen Slots setzen wir Doppelbesatzung und Mobility-Package-konforme Fahrer ein, damit die lange Distanz die Anlieferung ±30 Minuten zum gebuchten Fenster nicht gefährdet.
Rückführung oder Zwischenlagerung
Nach Messeende holen wir Standbau-Material und Bühnentechnik direkt am Stand ab und fahren sie zurück oder lagern sie in unserem Berliner Hub zwischen, bis der nächste Einsatz in Spanien oder einem anderen Land ansteht. Die komplette Messe-Spedition inklusive internationaler Direkttransporte läuft über einen Ansprechpartner und einen Festpreis. Weitere Standorte zeigt Unser Netzwerk, Fragen beantwortet unser Kontaktteam.
Kosten trotz langer Strecke
Ein Standard-Stand mit 1 bis 3 Paletten kalkulieren wir für Spanien ab 480 Euro, ein Großstand mit 20 oder mehr Paletten zwischen 3.800 und 9.800 Euro – Fahrerwechsel und Zwischenlagerstation sind im Festpreis bereits berücksichtigt. Zu unseren Kunden zählen Technologieaussteller zum Mobile World Congress in Barcelona ebenso wie Reiseveranstalter zur FITUR in Madrid und Automobilzulieferer im Baskenland rund um Bilbao. Bei einer Strecke von über 1.500 Kilometern lohnt sich frühzeitige Buchung: Wer uns mindestens eine Woche vor dem Anlieferslot kontaktiert, bekommt Fahrerwechsel, Zwischenlagerstation und Zielort-Koordination optimal aufeinander abgestimmt.
Pyrenäen-Übergänge und Streckenwahl
Für die lange Strecke nach Spanien prüfen wir bei jeder Buchung, ob die Route über den westlichen Pyrenäen-Übergang bei Irun/Hendaye oder den östlichen bei La Jonquera wirtschaftlicher ist – die Wahl hängt vom Zielort ab: Richtung Madrid und Bilbao ist Irun meist kürzer, Richtung Barcelona und Valencia La Jonquera. In den französischen Sommerferien im Juli und August kalkulieren wir wegen des hohen Urlauberverkehrs auf beiden Routen zusätzliche Pufferzeit ein. Für kombinierte Termine in Madrid und Barcelona im selben Zeitraum planen wir grundsätzlich eine Rundtour statt zweier getrennter Anfahrten.
Mautstraßen und Streckenwahl
Auf den spanischen Autopistas (AP) fallen im Gegensatz zu den kostenfreien Autovías Mautgebühren an; wir wählen je nach Termin die wirtschaftlichste Kombination aus beiden Streckentypen und kalkulieren die Maut im Festpreis ein. Für Termine entlang der Mittelmeerküste, etwa zwischen Barcelona und Valencia, nutzen wir die Küstenautobahn AP-7. Weil viele spanische Unternehmen und Behörden im August ihre reguläre Geschäftstätigkeit reduzieren, empfehlen wir für Termine in dieser Zeit einen größeren Vorlauf bei der Terminabstimmung mit der jeweiligen Messeverwaltung.