270 Kilometer bis Posen, 570 bis Warschau: Polen ist von unserem Berliner Hub aus einer der am schnellsten erreichbaren Auslandsmärkte – kürzer als mancher Standort innerhalb Deutschlands. Für Messebauer, die kurzfristig Nachschub für einen Stand benötigen, ist das ein praktischer Vorteil gegenüber weiter entfernten Zielen.
Posen, Warschau und Danzig
Unsere Haupteinsatzorte sind die Międzynarodowe Targi Poznańskie (MTP) in Posen, Ptak Warsaw Expo in Warschau sowie AmberExpo in Danzig. In Posen liefern wir regelmäßig zur traditionsreichen Poznań International Fair, in Warschau zu zahlreichen Industrie- und Handelsmessen.
Süd- und Ostpolen im Netzwerk
Im Süden ergänzen die Hala Stulecia in Breslau und das Kongresszentrum MCK in Kattowitz das Bild, dazu die EXPO Kraków in Krakau. Im Osten liefern wir zum Messezentrum Lublin sowie zur Hala Widowiskowo-Sportowa in Białystok nahe der Grenze zu Litauen und Weißrussland.
Kombi-Touren mit den Ostseehäfen
Die kurze Distanz macht Polen zudem interessant für kombinierte Touren mit Ostsee-Häfen wie Danzig oder Stettin, etwa wenn Messegut im Anschluss per Seefracht weiterreist. Ab Berlin kalkulieren wir 4 bis 14 Stunden Transitzeit über die Autobahn A2, je nach Zielstadt. Polen ist EU-Mitglied, der Warenverkehr aus Deutschland läuft zollfrei.
Kurzfristig disponieren statt lange vorausplanen
Weil die Strecke kurz ist, sind bei Polen auch kurzfristig gebuchte Sonderfahrten und Nachlieferungen während der Messelaufzeit meist noch am selben oder folgenden Tag möglich. Die komplette Messe-Spedition inklusive Rücktransport und Zwischenlagerung in unserem Berliner Hub läuft über einen Ansprechpartner und einen Festpreis. Weitere Länder zeigt Unser Netzwerk, Rückfragen beantwortet unser Kontaktteam.
Kosten für kurze Strecken
Ein Standard-Stand mit 1 bis 3 Paletten kalkulieren wir für Polen ab 480 Euro. Weil die Strecke kurz ist, lohnt sich für viele Kunden auch die Kombination aus Messeanlieferung und Weiterfahrt zum Hafen Danzig oder Stettin über denselben Festpreis. Zu unseren Kunden zählen Industrie- und Handelsaussteller, die regelmäßig zur Poznań International Fair oder zu Messen in Warschau liefern und häufig kurzfristig disponieren. Wer regelmäßig zwischen Deutschland und Polen pendelt, profitiert von hinterlegten Rahmenverträgen mit Festpreis je Strecke.
Grenzübergang und Verkehrsspitzen
Der Grenzübergang bei Frankfurt (Oder)/Słubice ist die meistgenutzte Route unserer Polen-Touren; da hier innerhalb der EU keine Zollkontrollen mehr stattfinden, sind Wartezeiten heute vor allem verkehrsbedingt und an Feiertagswochenenden spürbar höher. Für Touren mit engem Zeitfenster meiden wir nach Möglichkeit Freitagnachmittage und die Tage vor polnischen Feiertagen. Bei kombinierten Anlieferungen zu Messe und Ostseehafen, etwa Posen und anschließend Stettin, planen wir beide Stationen als eine durchgehende Route mit einem gemeinsamen Festpreis, statt zwei getrennte Aufträge zu kalkulieren.
Wachsende Messeinfrastruktur
Neben den etablierten Standorten in Posen, Warschau und Danzig investiert Polen seit Jahren in neue Messe- und Kongresskapazitäten, etwa das EXPO Łódź in der früheren Textilmetropole Lodz oder die Targi Toruńskie im mittelalterlichen Toruń. Für Aussteller mit Terminen an mehreren polnischen Standorten im selben Zeitraum bündeln wir die Anlieferung zu einer durchgehenden Route entlang der Autobahn A2 beziehungsweise A1, statt separate Einzelfahrten zu disponieren. Rund um polnische Feiertage wie Allerheiligen Anfang November, an dem traditionell viele Polen ihre Heimatorte besuchen, kalkulieren wir wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens einen zusätzlichen Zeitpuffer ein. Auch für kombinierte Anfragen mit Zwischenstopp in Deutschland selbst, etwa Berlin auf dem Weg nach Warschau, kalkulieren wir die Gesamtstrecke als eine durchgehende Tour.