Der Hafen Rotterdam macht die Niederlande zu einem Sonderfall in unserem Netzwerk: Für Kunden, die neben der Messeanlieferung auch Seefracht-Anschlüsse benötigen, kombinieren wir Standbau-Touren zur RAI Amsterdam mit Zwischenstopps in Rotterdam. Diese Doppelfunktion – Messestandort und Logistik-Drehscheibe zugleich – prägt, wie wir Touren in die Niederlande planen.
RAI Amsterdam, Jaarbeurs Utrecht und Ahoy Rotterdam
Unsere Haupteinsatzorte sind die RAI Amsterdam für internationale Technik- und Food-Fachmessen, Jaarbeurs Utrecht direkt am Hauptbahnhof sowie Ahoy Rotterdam. Anlieferslots, Zufahrten und Stapleranforderungen der jeweiligen Halle stimmen wir direkt mit der Messeverwaltung ab.
Weitere Standorte im Netzwerk
Im Süden liefern wir zum Evoluon und Klokgebouw in Eindhoven, zum MECC in Maastricht sowie zum Chassé Theater in Breda. Regierungs- und Kongressveranstaltungen bedienen wir am World Forum in Den Haag, im Norden ergänzt die MartiniPlaza in Groningen das Netz.
Kurze Distanz, klare Kalkulation
Ab Berlin sind es rund 650 Kilometer über die Autobahnen A2/A12, kalkuliert mit 8 bis 14 Stunden Transitzeit. Die Niederlande sind EU-Mitglied, der Warenverkehr aus Deutschland läuft zollfrei. Die kurze Strecke erlaubt auch kurzfristig gebuchte Sonderfahrten, wenn ein Standbauteil erst spät bestätigt wird.
Nach der Messe
Standbau-Material und Bühnentechnik holen wir nach Messeende direkt am Stand ab und fahren sie zurück oder lagern sie in unserem Berliner Hub zwischen. Die komplette Messe-Spedition inklusive Versand von Veranstaltungstechnik und Komplettladung für größere Standflächen läuft über einen Ansprechpartner und einen Festpreis. Weitere Standorte zeigt Unser Netzwerk, Fragen beantwortet unser Kontaktteam.
Kosten und Sendungsgrößen
Für Aussteller in der RAI Amsterdam oder Jaarbeurs Utrecht kalkulieren wir Standard-Stände ab 480 Euro und Premium-Pakete mit Stapler-Service und Rücktransport zwischen 1.400 und 2.800 Euro. Wer zusätzlich Seefracht über Rotterdam koordiniert, bekommt beide Leistungen über denselben Ansprechpartner und einen gemeinsamen Festpreis. Kleinere Standflächen müssen zudem keine volle Lkw-Ladung füllen: Über Teilladung mit Sammelbeladung anderer Standbau-Sendungen sparen Aussteller Kosten, ohne feste Anlieferzeiten zu verlieren. Für Eindhoven und Maastricht, die etwas abseits der Hauptrouten liegen, kalkulieren wir grundsätzlich eine knappe Stunde zusätzliche Fahrzeit ein.
Umweltzonen in den Innenstädten
Amsterdam, Rotterdam und Utrecht haben eigene Umweltzonen für den Innenstadtbereich eingerichtet, die ältere Dieselfahrzeuge ausschließen. Unsere Flotte erfüllt durchgehend die aktuellen Euro-6-Anforderungen und ist damit ohne Sondergenehmigung in allen relevanten Zonen unterwegs. Für die RAI Amsterdam, die direkt an der Ringautobahn A10 liegt, ist die Zufahrt vergleichsweise unkompliziert, während die Anlieferung zur Jaarbeurs Utrecht am Hauptbahnhof zusätzliche Rangierzeit für die innerstädtische Lage erfordert, die wir standardmäßig in die Tourenplanung einrechnen.
Zusätzliche Standorte und Häfen
Neben den drei Hauptmessestandorten liefern wir auch zu kleineren, aber regelmäßig gebuchten Locations wie dem Concertgebouw De Vereeniging in Nijmegen, Schauplatz der jährlichen Vierdaagsefeesten, sowie der LocHal in der ehemaligen Lokomotivhalle von Tilburg. Für Kunden, die Standbau-Material zusätzlich auf dem Seeweg weiterversenden, etwa nach Übersee, koordinieren wir die Übergabe direkt mit den Terminals im Hafen Rotterdam, sodass Land- und Seetransport aus einer Hand kommen. Die kurze Distanz zu Belgien erlaubt zudem, eine Niederlande-Tour unkompliziert um einen Termin in Antwerpen oder Gent zu erweitern, ohne dass dafür ein separater Auftrag nötig wäre. Auch für kurzfristige Nachbuchungen während laufender Messen in Amsterdam oder Utrecht halten wir dank der kurzen Distanz aus Berlin in der Regel noch am selben Tag freie Kapazitäten bereit.