Als Ausgangsland benötigt Deutschland selbst keine Zollabwicklung; relevant sind hier die operativen Rahmenbedingungen des bundesweiten Straßentransports. Wer Standbaumaterial, Bühnentechnik oder Hospitality-Equipment zwischen deutschen Messestädten bewegt, muss vor allem Maut, Fahrverbote und Umweltzonen im Blick behalten, denn diese unterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune spürbar.
Streckenbezogene Lkw-Maut
Für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gilt auf Autobahnen und vielen Bundesstraßen die Lkw-Maut über Toll Collect, erfasst per On-Board-Unit oder manueller Einbuchung über App oder Terminal. Die Höhe richtet sich nach Achszahl, Emissionsklasse und Streckenlänge und wird seit 2024 zusätzlich um eine CO2-Komponente ergänzt. Für Sprinter und Pkw unter 3,5 Tonnen fällt keine Maut an, was einen Großteil der Standard-Messetransporte mit Kleintransportern betrifft.
Sonn- und Feiertagsfahrverbot beachten
Nach § 30 StVO dürfen Lkw über 7,5 Tonnen an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 22 Uhr grundsätzlich nicht fahren; für Messe- und Ausstellungsgut existieren länderspezifische Ausnahmegenehmigungen, die bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde rechtzeitig beantragt werden müssen. Zusätzlich gilt in den Sommerferien die Ferienreiseverordnung mit Fahrverboten an ausgewiesenen Stautagen auf bestimmten Autobahnabschnitten in Richtung Süden.
Umweltzonen in den Messestädten
Frankfurt, Köln, München, Stuttgart und weitere Messestandorte verfügen über Umweltzonen mit Plakettenpflicht; ältere Dieselfahrzeuge ohne grüne Plakette dürfen dort nicht einfahren, teils gelten zusätzlich temporäre Diesel-Fahrverbote bei Feinstaubalarm. Fair & Event Logistics disponiert ausschließlich zugelassene Fahrzeuge und klärt Sondergenehmigungen für Sonn- und Feiertagsanlieferungen im Vorfeld jeder Tour.
Bundesweites Autobahnnetz als Rückgrat
Von Berlin aus erreichen die wichtigsten Messestandorte über das dichte Autobahnnetz (A2, A9, A7, A5) in 4 bis 14 Stunden, was kurzfristige Nachlieferungen zum Aufbau-Slot in der Regel gut planbar macht. Die messelogistischen Leistungen je Stadt sind über die Messe-Spedition-Seite Deutschland erreichbar.
Festpreis inklusive Toll Collect und Sondergenehmigungen
Die Toll-Collect-Maut sowie eventuell erforderliche Sonn- und Feiertags-Ausnahmegenehmigungen kalkuliert Fair & Event Logistics fest in den Angebotspreis ein. GPS-Live-Tracking macht zudem Baustellen- und Stauumfahrungen auf dem bundesweiten Autobahnnetz in Echtzeit nachvollziehbar, was insbesondere bei parallelen Anlieferungen zu mehreren Messestädten die Disposition erleichtert.
Fahrzeugausstattung für bundesweite Anlieferung
Für Transporte zwischen deutschen Messestädten setzt Fair & Event Logistics grundsätzlich luftgefederte Fahrzeuge ein, um empfindliche Bühnentechnik und Ausstellungsstücke auch auf kurzen Distanzen sicher zu transportieren. Mobility-Package-konforme Fahrer und eine 24/7-Disposition sorgen dafür, dass auch kurzfristige Nachlieferungen zwischen zwei Aufbau-Slots am selben Tag möglich sind.
Haftung und Wertversicherung
Auch bei innerdeutschen Transporten gilt für den Straßengütertransport eine gesetzliche Haftungsbegrenzung je Kilogramm Rohgewicht. Für hochwertige Bühnentechnik und Exponate bietet Fair & Event Logistics eine Premium-Wertversicherung an, die über die gesetzliche Mindesthaftung hinausgeht und bundesweit für jede Messeanlieferung abgeschlossen werden kann.